Was dein Ergebnis bedeutet.
Zwei Minuten zu den vier Modi, zu Drive und zu Switching. Das ganze Modell steht auf einer eigenen Seite, verlinkt am Ende.
1Warum das überhaupt zählt
Jeder macht am liebsten, was er gern macht. Unter Druck fällt jeder auf seine eigenen Präferenzen zurück.
Führung heißt beobachten, wer gerade in welchem Quadranten ist, den Überblick behalten und wissen, dass man alle vier Quadranten braucht.
2Vier Farben, zwei Seiten
Oben die Lage (Anforderung), unten dein Modus. Führung wirkt, wenn dein Modus (farblich) zu dem passt, was die Lage gerade verlangt. Das heißt Situational Fit. Keine Farbe ist besser.
Ist es fachlich richtig und gut?
Excellence-Mode: Blick auf Fakten, fachliche Skills, sichert Qualität.
Wird zuverlässig umgesetzt?
Execution-Mode: Blick auf Verantwortung, Management-Skills, steuert die Umsetzung.
Sind die Menschen eingebunden?
Engagement-Mode: Blick auf Menschen, soziale Skills, schafft Verbindung.
Bleibt es zukunftsfähig?
Enhancement-Mode: Blick auf Zukunft, strategische Skills, gestaltet Erneuerung.
3Dein Modus
Wie du führst, heißt Leadership Mode, kurz Modus. Es gibt vier, je Farbe einen. Kein Persönlichkeitstyp: Je nach Lage aktivierst du einen Modus.
Repertoire: Du hast unterschiedlich hohe Anteile aller vier Modi, manche fallen leicht, andere kosten Kraft.
Jeder Balken steht für einen der vier Modi, auf einer Skala von 1 bis 5. Ein hoher Wert heißt: Diesen Aussagen hast du stark zugestimmt. Ein niedriger heißt nicht, dass du etwas nicht kannst, sondern dass du diesem Modus weniger zugestimmt hast.
4Drive: deine Energie
Dein Drive, also deine Energie, verstärkt den passenden Modus, aber genauso den falschen. Er setzt sich aus zwei Teilen zusammen: wie sehr du Dinge von dir aus anstößt (Proaktivität) und wie sehr du überzeugt bist, selbst etwas bewirken zu können (Kontrollorientierung).
Im Ergebnis siehst du zu jedem Modus zwei Werte. Der helle Balken ist deine Ausprägung, der kräftige ist die wirksame Ausprägung: die Ausprägung mal deinem Drive. So viel davon kommt in Handlung an.
Bevor du nachlegst, frag dich: Braucht die Situation wirklich mehr davon?
Erst prüfen, ob dein Modus passt. Dann Gas geben.
5Switching: umschalten können
Switching ist die Aufmerksamkeit, die einen Moduswechsel überhaupt möglich macht. Self Awareness heißt: In welchem Modus bin ich gerade? Situational Awareness heißt: Welche Anforderung ist gerade dran?
Beide zusammen ergeben deinen Switching-Index. Liegen sie nah beieinander, ist das gut: Dann erkennst du die Lage und dich selbst gleich zuverlässig.
Die größte Hürde ist dein Erfolg: Was dich erfolgreich gemacht hat, wird leicht zur Antwort auf alles.
Wer öfter wechselt, als die Lage verlangt, wirkt nicht flexibel, sondern unberechenbar.
6Die Frage, auf die alles hinausläuft
Was mache ich gern? Und was verlangt die Situation von mir?
Du musst nicht alles können. Welcher Modus fehlt in deinem Team?